Ines Beschoner

Nicht nur nehmen, auch geben!

Ines Beschoner

Ines Beschoner

Ines Beschoner (44), erwerbstätig – Die berufstätige Mutter kann sich kein schöneres Zuhause als ihres vorstellen. „Für eine Wohnungsgenossenschaft, die sich so für mein heimisches Wohl einsetzt, engagiere ich mich gern.“

 

Frau Beschoner, was war der Anlass, sich als Kandidatin für die Vertreterwahl aufstellen zu lassen?

I.B.: „Grundsätzlich vertrete ich die Einstellung, man sollte im Leben nicht nur nehmen, sondern auch geben. Wir sind vor Jahren in den Genuss einer neuen EWG-Wohnung gekommen und genießen dort Tag für Tag echte Lebensqualität. Da gebe ich mit meiner Kandidatur doch gern etwas zurück. Außerdem hat es sich so gefügt, dass mein Vater, der schon seit vielen Jahren als Vertreter der EWG tätig ist, sein Amt aus Altersgründen abgeben möchte und einen würdigen Nachfolger sucht. Was liegt da näher, als die Tochter anzusprechen?“

Das heißt, Sie treten ein ganz persönliches Erbe an?

I.B.: „Ja, so kann man das sagen. Vor allem, wenn man das Amt als eine vertrauensvolle Aufgabe betrachtet. Sollte ich gewählt werden, sehe ich mich schon mit meinem Vater in Diskussionen vertieft – auf seine Erfahrungen als Vertreter würde ich gern zurückgreifen.“

Bleibt Ihnen als berufstätige Frau und Mutter denn auch die Zeit für Mieterangelegenheiten?

I.B.: „Wer sich und seine Aufgaben gut organisiert, bekommt das hin! Zu vielen Mietern in meinem Umfeld habe ich sowieso regelmäßigen Kontakt; da ist quasi immer ein Ohr an der Basis.“