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Kein Tabuthema

unser Gespräch mit den Mitarbeiterinnen
des Johanniter-Hospizdienstes

Anfang September waren wir mit unserer Sozialmanagerin zu Besuch bei dem Team des ambulanten Johanniter-Hospizdienstes in Eisenhüttenstadt. Bereits in der Vergangenheit haben wir mit dem Kinderhospizdienst NORA und dem Hospizdienst der Johanniter eng zusammengearbeitet, denn die Besucher unseres Treffs sammeln regelmäßig Spenden für einen guten Zweck. Nun lag es uns besonders am Herzen, mal hinter die Kulissen zu schauen und das Team kennenzulernen.

„Derzeit haben wir 28 Ehrenamtliche, wir bräuchten jedoch mehr. Man kann nie zu viele Helferinnen und Helfer haben.“

-- Gladys Samol

Das Verwaltungsteam

3 Koordiantorinnen in Eisenhüttenstadt

Gladys Samol

Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst
Eisenhüttenstadt und Guben

Jana Lubenow

Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst
Eisenhüttenstadt und Guben

Eileen Samol

Koordinatorin Ambulanter Kinderhospizdienst
NORA

Hospizdienst sollte kein Tabuthema sein!

Empfangen wurden wir von den 3 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Gladys Samol, Jana Lubenow und Eileen Samol. Das Team strahlte eine harmonische und familiäre Wärme aus und wir fühlten uns direkt wohl. Neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen gibt es jedoch noch viele weitere Engagierte, die den Hospizdienst ehrenamtlich unterstützen. „Derzeit haben wir 28 Ehrenamtliche, wir bräuchten jedoch mehr. Man kann nie zu viele Helferinnen und Helfer haben.“ sagte Gladys, die bereits seit 2009 in dem Bereich tätig ist.

Die 3 Frauen wirken in ihrer Funktion als Koordinatoren, besprechen Bedarfe und organisieren den passenden Ehrenamtlichen zu jeder Situation. Während Jana und Gladys den Erwachsenendienst in Eisenhüttenstadt, Guben, Müllrose und Finkenheerd in ihrer Verantwortung haben, kümmert sich Eileen um den Kinderdienst im gesamten Landkreis Oder-Spree und Frankfurt (Oder). Wir wollten wissen: wie geht man mit dieser Trauer und der Begleitung um? „Man lernt damit umzugehen und stumpft nicht ab, aber man muss sich besonders bei Kindern bewusst machen, dass es sowas gibt und diejenigen Hilfe brauchen. Dann sind wir da.“ Sagte die erfahrene Mitarbeiterin, welche bereits seit insgesamt 18 Jahren in der Hospizarbeit tätig ist und seit 2016 speziell im Kinderbereich. „Das A und O ist die Selbstreflexion. Berührt darf man sein, denn wir sind Menschen“ ergänzte Jana, die ebenfalls schon viele Jahre im Team ist und ursprünglich aus einem Pflegeberuf in den Hospizdienst kam.

Das Arbeitsspektrum des gesamten Teams ist breit gefächert. Die Ehrenamtlichen arbeiten sowohl in Altenheimen, im privaten Bereich, in Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Obdachlosenheimen oder in Demenz-WG’s. Aber wie kann man das Team unterstützen und wird ein Ehrenamtlicher?

Die Ausbildung erfolgt in einem 80h Seminar, finanziert über die Johanniter und schon kann es losgehen. In der Arbeit werden der Kinder- und Erwachsenendienst stark voneinander getrennt. Der typische Tag eines jeden Mitglieds des Teams sieht sehr unterschiedlich aus, denn die Ehrenamtlichen planen ihre Termine eigenständig und flexibel. Dabei investiert man manchmal mehr und manchmal weniger Zeit in die gute Sache, denn die Bedarfe unterscheiden sich.

In manchen Fällen braucht es eine ganzheitliche und intensive Betreuung und in einigen Fällen vertritt man nur für einen kurzen Zeitraum ein Familienmitglied.

Mindestens 4x im Jahr sind feste Supervisionen für alle Mitarbeitenden angesetzt. Einzeln können je nach Wunsch auch mehr vereinbart werden und monatlich findet ein Gruppentreffen der Ehrenamtlichen statt. „Wir machen auch gemeinsam mit dem Team Ausflüge“ berichteten uns die Frauen. Von einer Wanderung im Friedwald, Tagungen mit Übernachtungen, gewünschte Weiterbildungen bis zu Jahresabschlussfesten sei schon alles dabei gewesen. Die jüngste Ehrenamtliche ist 24 Jahre alt und der älteste 77. Hier sind dem Alter also keine Grenzen gesetzt. Außerdem besteht das Team sowohl aus männlichen als auch weiblichen Mitgliedern. 

Unser Fazit!

Zusammenfassend können wir berichten, dass Jana, Gladys und Eileen echte Herzensmenschen sind und das Thema Hospizdienst und Sterbebegleitung für uns viel greifbarer und verständlicher gemacht haben. Dabei handelt es sich nämlich keinesfalls um ein Tabuthema. Wichtig ist, dass man sich davor nicht verschließen darf und frühzeitig um Hilfe bittet, so die Expertise der Frauen: „Je eher man eine Bindung aufbauen kann, desto besser. Und wenn alles wieder gut ist, dann geht man in die Pause oder minimiert den Kontakt“. 

möchtest du den Hospizdienst der Johanniter Unterstützen?

Ein ehrenamtliches Teammitglied zu werden geht ganz einfach. Melde dich bei dem Team, schau auf der Homepage, Facebook oder Instagram vorbei.

Tel.: 03364 45893-75
Mobil: 0173 6193347
Mail: hospizdienst-eisenhuettenstadt.odls@johanniter.de
Deutsche Stiftung Denkmalschutz brandenburgischer baukulturpreis 2011 -  Kategorie UMBAU

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