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Hütte hat diesen Leuchtturm-Effekt

im Interview mit Martin Maleschka

Reinder Wijnveld und martin maleschka planen neue publikation

Ansichtskarten gefunden?

Ansichtskarten soweit das auge reicht

Reinder Wijnveld und Martin Maleschka sind in Hütte mittlerweile zu einem unschlagbaren Duo geworden. Erst im vergangenen Herbst versetzten sie die Eisenhüttenstädter Bürger, und auch Menschen über die Stadtgrenzen hinaus, in eine längst vergangene Epoche der Stahlstadt. 

Mit ihrer Ansichtskartenausstellung zeigten sie Jung und Alt, in welchem Licht unsere Stadt damals erstrahlte. Nun möchte das dynamische Duo einen nächsten Schritt gehen. 

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Bereit für neue wege

„Es ist Zeit, dass es eine komplette Übersicht aller uns bekannten Ansichtskarten dieser Stadt gibt.“ sagte Martin – der übrigens in Eisenhüttenstadt geboren und aufgewachsen ist. Der nächste Schritt der beiden ist also eine Publikation, in Form eines Buches, welches vollumfänglich alle Ansichtskarten aus Eisenhüttenstadt abbilden soll. Circa 250 verschiedene Motive besitzen sie bereits, aber sie sind sich sicher, dass es noch viele weitere Motive gibt, die sie noch nicht gesehen haben.

„Die Nachfrage an Ansichtskarten aus Stalinstadt und Eisenhüttenstadt damals war hoch!“ so der studierte Architekt. „Viele schickten nach Ankunft in der Stahlstadt ihren Liebsten ein Zeichen „sind gut angekommen, Eisenhüttenstadt ist herrlich, haben eine Wohnung gestellt bekommen“ – eine Menge Ansichtskarten haben unsere Stadt in Richtung Verwandtschaft und Freunde verlassen.“ Dabei sollen außerordentlich viele und vor allem vielfältige Motive von Eisenhüttenstadt produziert worden sein. Die kleine Stadt war ein Prestigeobjekt der DDR, die Regierung war stolz auf das, was sie geschaffen hat. Das spiegelte sich auch in der Anzahl der Motive wider.

„Die Wertschätzung unserer Stadt ist so wichtig“ sagte Martin „auch die Wertschätzung gegenüber unseren Eltern und Großeltern und was diese Generationen damals geschaffen haben, muss endlich wieder einen größeren Stellenwert finden!“. Durch das Ansichtskartenbuch versuchen die beiden Fotografen und Künstler die Abwertung der älteren Generationen, aber auch die Abwertung des Ostens abzufedern. Die größte Angst und das schlimmste Szenario wäre, wenn historisch wertvolle Karten weggeschmissen werden und so ein Stück Stadtgeschichte verloren geht.

Von zeitlicher Relevanz für die Publikation sind die Jahre zwischen 1950 und 1990. Besonders interessant und sehenswert sind die Ansichtskarten vom ehemaligen Hotel Lunik, welches damals das Szenehotel der Stadt war und nun leider schon seit vielen Jahren, mitten im Herzen Eisenhüttenstadts, zerfällt. Martin und Reinder sind sich sicher, dass es vom Hotel Lunik noch Ansichtskarten gibt, die sie nicht kennen.

der Leuchtturm-Effekt

Warum der gebürtige Eisenhüttenstädter nach seinem Studium in Cottbus und beachtlicher Zeit mit Wohnsitz dort, wieder zurück in seine Heimatstadt gezogen ist, beschreibt er wie folgt: „Hütte ist wie ein Leuchtturm, wenn du drin stehst, dann siehst du das Leuchten nicht. Aber je weiter du dich wegbewegst und es aus der Ferne betrachtest, kannst du das Strahlen vom Leuchtturm nicht mehr übersehen.“

Martin und Reinder brauchen nun eure Hilfe, um die Publikation zu perfektionieren und die Ansichtskartensammlung zu vervollständigen! Dabei können wir alle etwas tun. Habt ihr selbst im Zeitraum von 1950 bis 1990 in Eisenhüttenstadt und Umgebung gelebt, Karten verschickt und/oder bekommen? Haben vielleicht eure Eltern oder Großeltern regelmäßig Karten verschickt oder empfangen?

Was für euch wertlos erscheint, mag für einen Sammler und Historiker von großer Bedeutung sein. Schaut auf dem Dachboden und in den Schubladen nach, ruft eure Freunde von früher an und fragt, ob sie die Karten noch aufgehoben haben. Redet mit euren Eltern und Großeltern und ihr werdet merken: wenn sich keine Ansichtskarte auftut, dann mit Sicherheit aber ein interessantes Gespräch mit nostalgischer Note.

Übrigens wird es im Buch nur um die Motive der Ansichtskarten gehen. Die privaten Nachrichten auf der Rückseite werden selbstverständlich nicht veröffentlicht.

Möchtest auch du zum buch beitragen?

Solltet ihr Ansichtskarten für Martin und Reinder haben, könnt ihr gerne über uns mit ihnen in Kontakt treten. Schreibt eine Mail an redaktion@ewg-besser-wohnen.de oder erreicht uns telefonisch unter der 03364 7550-44. Gerne könnt ihr euch natürlich auch über unsere SocialMediaKanäle an uns wenden. 

P.S. Martin und Reinder würden sich auch mit ihren eigens angefertigten Ansichtskarten revanchieren. 

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Deutsche Stiftung Denkmalschutz brandenburgischer baukulturpreis 2011 -  Kategorie UMBAU

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