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Schon mal aufgefallen?

Im Januar überschüttet uns die Werbung mit Angeboten rund ums Abnehmen und auch die Online-Plattformen für einsame Herzen machen richtig Druck in den Medien. Ja, wir haben zu viel gefuttert über die Feiertage, da lohnt sich auch mal wieder etwas Sport. Aber Single-Börsen? Die haben durchschaut, was viele von uns auch wissen: Über die Feiertage knallt´s meistens. Aber steht „Schluss machen“ in der besinnlichen Adventszeit zwischen Baum schmücken und Geschenke einpacken ganz oben auf der TO DO Liste? Wohl eher nicht. Die Hochsaison der Trennungen startet schon viel eher, vielen Statistiken zufolge (auch unserer) schon im Oktober.

Das Jahr neigt sich
dem Ende

und das Wetter wird hässlich. Es ist zu kalt zum Grillen, Freunde treffen darf man nicht und sowieso ist eh nichts mehr erlaubt, was Spaß macht. Was tun Paare in dieser Zeit? Frauen misten den Kleiderschrank aus und Männer die Garage. Und so wie wir entscheiden „ist noch gut“ oder „kann weg“, wird die Luft bei instabilen Beziehungen auch dünner. Im Dezember wird’s dann richtig ernst. Der „Weihnachtsstress“ wartet auf seinen großen Auftritt. Frauen sind unentwegt bemüht, das perfekte Fest zu inszenieren. Alles muss klappen, nichts darf fehlen und niemand etwas bemängeln. Und die Männer? Die sind schon genervt beim Gedanken daran, dass die Frauen wieder reizbar und zickig werden. Sie verstehen ohnehin den ganzen Trubel nicht und würden es sich auch mit einem Bier und einer Pizza über die Feiertage gemütlich machen. Statt die Familienbesuche wie ein Projektmanager auf zwei Feiertage zu koordinieren, würden sie lieber abhauen. Irgendeine Insel, Hauptsache nicht die jährliche Theateraufführung. Es ist ein enormer Druck, der zu dieser Zeit auf Beziehungen lastet. Viel zu hohe Erwartungen, eine absurde Vorstellung von Harmonie und keine Zeit zu zweit. Dennoch, die Feiertage überstehen die meisten als Paar.

Der Blog

Jetzt blogge ich was das Zeug hält. Dieses neue EWG Format ist extra für euch, die ihr da draußen seid. Anfangen werde ich mit Artikeln, Bildern und später vielleicht auch noch mit einem Audio File. Vielleicht sitzt du ja schon bald Fräulein Sprachlos gegenüber und tauscht dich mit mir aus.

Warum?
Zu satt und zu müde zum Streiten?

Nein, weil wir es moralisch verwerflich finden, sich an Weihnachten zu trennen. Wir Europäer stellen das mit dem Valentinstag gleich. Das Fest der Liebe – da kann man nicht Schluss machen. Aber kaum fallen die ersten Nadeln vom Baum, fallen auch die Masken. Der Ausnahmezustand ist vorbei. Ein leeres Konto und ein paar abgenagte Gänseknochen sind dann das einzige Überbleibsel der Besinnlichkeit. Aufbruchsstimmung macht sich breit. Jauch macht den Jahresrückblick und wir innerlich auch. Die Beziehungen, die vorher schon für mehr Kopfschmerzen als Herzrasen gesorgt haben, stehen auf dem Prüfstand. Es wird in Frage gestellt, ob dieser Mensch neben uns auf der Couch noch in unser neues Leben passt, das in wenigen Tagen starten wird. Es soll schließlich alles besser und anders werden. 

Wir ziehen Bilanz. 

In den meisten Fällen bringt der hoffnungsvoll erwartete Neuanfang dann leider auch den dicken Schlussstrich zum Lebensabschnittsgefährten mit sich. Und so sind es wir Frauen, die häufiger die Beziehung beenden als Männer. Jawohl Mädels, diese Jacke müssen wir uns anziehen. Warum ist das so? Sind wir nicht eigentlich emotionaler als das starke Geschlecht? Wird uns  nicht auch immer nachgesagt, wir seien so unendlich harmoniesüchtig? Oder sind es etwa unsere Erwartungen an den Partner, die  genauso hoch sind, wie die an die perfekte Weihnachtsinszenierung? Sicher ist da was dran aber unsicher bleibt, ob das so verallgemeinert werden kann.

Männer und Frauen sind anders.

Wir neigen auch dazu, analytischer zu sein, als unsere Partner. Wir beobachten intensiv und ziehen unsere Schlüsse aus dem Verhalten des Liebsten. Und dann passiert´s: wir hüllen uns in den Mantel der Enttäuschung, sind traurig und fassen den Entschluss zu gehen. Wenn dieser Entschluss steht, ist dies in den meisten Fällen auch endgültig, da Frauen ihre Entscheidungen grundsätzlich intensiver überdenken, bevor sie sie aussprechen. Ausnahmen gibt es immer und auch wir Mädels bereuen so manche Entscheidung. Dafür sind wir auch nur Menschen. Womit wir aber aufräumen sollten, sind die Gründe, weshalb sich Partner trennen. Häufig hören wir: Sie hat mich verlassen. Sie hat garantiert einen Neuen. Entwarnung: Überwiegend ist es so, dass sich Frauen trennen, weil sie sich nicht oder nur unzureichend respektiert fühlen. Studien belegen auch, dass mangelnde Wertschätzung und Zuneigung die Liste der Trennungsgründe anführen, dicht gefolgt von der mangelnden Kommunikation. Erst weiter unten in dem Ranking kommen Affären oder Seitensprünge. Und wieso machen Männer Schluss? 

Die Gefühlswelt der Männer scheint für uns Frauen ja meist unergründlich bis nicht vorhanden.  Ganz falsch: Männer treffen die Entscheidung, die Beziehung zu beenden, nur wesentlich später. Und zwar häufig erst, wenn eine neue Liebe im Spiel ist. So überrascht es auch nicht, dass Affären und Seitensprünge die Schluss-Mach-Statistik in der Männerwelt anführen. Dabei ist die Neue aber nicht zwangsläufig schuld. Es ist vielmehr mit einem Schwelbrand zu vergleichen, der im Laufe der Zeit zum riesen Feuer mutiert.  Unsere Macher, Helden und starken Schultern tun sich nämlich schwer, wenn´s um Entscheidungen zu Hause geht. Im Job haben sie augenscheinlich immer alles im Griff und sind  nicht zimperlich. Wenn es aber um die Beziehung geht, haben sie Angst. Angst die falsche Entscheidung zu treffen, Angst vor dem Alleinsein und auch Angst sich einzugestehen, dass sie unglücklich sind. Also halten Sie an der Beziehung fest. Viele Männer tun dies übrigens auch, um vor den anderen Männern nicht als Versager dazustehen. Alles schwelt so innerlich vor sich hin. Damit das Feuer möglichst nicht unerwartet ausbricht, holen sich die Männer das was sie brauchen, eben bei einer anderen Frau. Die Brandstifterin ist also nicht die Neue sondern die Partnerin. Sie hat das Streichholz gezündet. Und das nicht mal mit Absicht.

Das haben wir doch alle schon mal erlebt, oder?

Trennungsgründe auf beiden Seiten

Bei der Frage nach den Trennungsgründen gaben die Herren ebenfalls sehr häufig „Nörgeleien und Streitereien“ an. Na sieh mal einer an: das Fell ist dann wohl doch nicht so dick, wie die Frauen immer glauben. Sie fühlen sich oftmals nicht gebraucht oder nicht mehr begehrt. Nach Auffassung der Herren, bekommen sie von uns Frauen im Laufe einer Beziehung mehr Vorwürfe als Anerkennung. Angeblich sind wir nur am Meckern, ständig unzufrieden und statt einem „Guten Morgen mein Schatz“ hauen wir lieber gleich raus, dass das Geschirr nicht auf sondern in den Geschirrspüler gehört.  Harter Stoff. Für beide Seiten. Mein Nachbar sagt immer: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen. Wollen wir das so stehen lassen? Warum waren Oma und Opa dann ein Leben lang zusammen? Weihnachten und Silvester gab´s doch damals auch schon. War früher alles besser? Auch das nicht. Es gab aber früher andere Prioritäten. 

Die Gesellschaft von heute hat die Laufschuhe an. Höher, schneller weiter – immer getrieben und auf der Suche nach Erfüllung und Perfektion. Wenn was nicht ins Bild passt, wird es ausgetauscht. Wenn was hakt, wird’s weggeworfen und für Kompromisse oder Alternativen fehlt uns einfach die Zeit. Die Versuchung über Social Media, Apps und Seitensprungportalen einen schnellen Ausweg zu finden, ist heute so präsent wie nie und war damals einfach gar nicht vorhanden. Oft hab ich von Oma gehört: Ärgere dich nicht, du weißt doch, wie er ist. Oder Opa feixte über Omas Meckerattacke und flüsterte schelmisch: Lass mal, nachher ist wieder gut. Sie kannten sich einfach in und auswendig und was noch viel wichtiger ist: sie haben sich akzeptiert. Sie haben akzeptiert, dass sie verschieden sind. Sie wollten sich nicht gegenseitig krampfhaft verändern und formen.

Früher war mehr Lametta?

In dieser Hinsicht schon. Psychologen raten in Paartherapien und öffentlichen Beiträgen dringend zu mehr Akzeptanz und Respekt. Da ist es wieder: Frauen wollen mehr Respekt und Männer wollen so akzeptiert werden wie sie sind. Wir können einfach nicht aus unserer Haut und wir wollen es auch nicht. Schließlich haben wir lang genug gebraucht um so zu sein, wie wir sind. Was können wir also tun, damit nicht auch wir von der nächsten Trennungswelle mitgerissen werden? Es werden im Wesentlichen zwei Ansätze empfohlen. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind auch die Beziehungsmodelle. Da gibt es die Pärchen, die nur als Doppelpack durchs Leben gehen. 

Hier sollte mal gelüftet werden. Jeder braucht Luft zum Atmen und Raum, um sich individuell zu entfalten. Individuell Ladies und Gentlemen. Allein und jeder für sich. Wer mit sich selbst nicht im Reinen ist, kann sich auch nicht auf eine Beziehung konzentrieren und die Explosion im unpassendsten Zeitpunkt überhaupt ist schon vorprogrammiert. Man muss sich gar nicht zwangsläufig ein Hobby suchen um mal eine Pause vom „Doppelleben“ einzulegen. Also Männerrunden und Mädelsabend welcome. Und wie war das mit dem Sport? Passt hier auch super. Ab aufs Rad oder eine Runde um den Block joggen. Und dabei bitte keine Angst haben, allein etwas zu unternehmen.

Frühlingsgefühle

Den Paaren, die sich zwischen Karriere, Familie und eigenen Interessen voneinander entfernt haben, soll Annäherung das Liebesglück zurückbringen. Klingt einfach, ist auch so: zusammen kochen, die Wohnung gemeinsam renovieren oder wieder beginnen den Partner zu „daten“ – das soll Wunder wirken. Der Spaß und die Leichtigkeit werden damit zurückgeholt in den Ernst des Lebens. Lachen ist immer gut! Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Männer beim Renovieren ganz und gar in ihrer Rolle als Macher und Multitalent aufgehen. 

Es ist dann übrigens auch nicht zu viel verlangt Mädels, wenn ihr ab und zu stolz auf euren Helden seid und das auch zeigt. Und an die Herren: Beim Kochen eines simplen Abendessens wird euch sicher bewusst, wieviel Arbeit und Konzentration so ein Weihnachtsschmaus mit sich bringen muss. Respekt oder? Sagt es eurer Liebsten! Und wartet nicht bis Weihnachten! Die anfangs erwähnte Trennungsphase geht statistisch betrachtet bis in den April. Ihr ahnt es: Frühlingsgefühle!

Zum Schluss

Das ist kein Mythos sondern die ernstzunehmende Schlussphase. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich glaube an euch! Und wenn´s gar nicht mehr geht, finden wir sicher auch die passende Wohnung für einen Neubeginn.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz brandenburgischer baukulturpreis 2011 -  Kategorie UMBAU
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