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Wenn ein Piepen leben retten kann.

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Irina Lis mit Norbert Manteufel im Gespräch.

Zu viele Menschen in Deutschland verunglücken tödlich durch Brände. Statistiken belegen, die meisten gar in den eigenen vier Wänden und nachts. Nicht nur Fahrlässigkeit, häufig lösen technische Defekte Brände aus. Die Todesursache dabei ist nicht unbedingt das Feuer – die meisten Menschen sterben an einer Rauchvergiftung. Rauch ist lautlos, verbreitet sich schnell und nachts riechen wir diesen nicht, da auch unser Geruchssinn sich im Schlafmodus befindet. Genau um hier entgegenzuwirken, verpflichtet die Landesbauverordnung den Vermieter zum Einbau von Rauchwarnmeldern. Fristgerecht werden bis zum Ende des Jahres 2020 alle Wohnobjekte der EWG mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. 

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Herr Manteufel, was sagen Sie zur Rauchwarn-melderpflicht?

Ganz eindeutig – die Rauchwarnmelder retten Leben. Da gibt es so simple Beispiele aus dem Alltag wie technischer Defekt beim Wasserkocher, beim Fernseher im Standby Modus, oder Sie gehen duschen und das Toast im Toaster klemmt sich ein – alles schon vorgekommen und mit zum Teil sehr ernsten Folgen. Ein Rauchmelder hätte hier Alarm geschlagen. Er signalisiert sehr frühzeitig, wenn was passiert.

Herr Manteufel

Stadtwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Eisenhüttenstadt

WIE VERHALTE ICH MICH, WENN EIN ALARM AUSGELÖST WIRD?

Zunächst sollte jeder prüfen, ob es eine Ursache für den Alarm gibt oder ob es sich um einen möglichen Fehlalarm handelt. Im Fall eines Entstehungsbrandes darf keine Zeit verloren gehen. Hier ist unverzüglich die Feuerwehr unter dem Notruf 112 oder die Polizei unter dem Notruf 110 zu rufen. Das sollte auf jeden Fall die erste Handlung sein. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr können aber bereits Löschversuche mittels Wasser oder einer Decke unternommen werden, so dies noch möglich ist. Bei elektrischen Geräten kein Wasser benutzen, hier wäre das abdecken eine richtige Entscheidung. Und ganz wichtig ist es, die in der Wohnung befindlichen Personen zu informieren bzw. in Sicherheit zu bringen.

Ein Fehlalarm – was nun?

Hin und wieder kommt es vor, dass die Rauchwarnmelder Alarme ohne Brandursache auslösen – beispielsweise durch Haarspray oder durch einen Insektenspray gegen die Fliege am Rauchwarnmelder. Aber auch ein technischer Defekt am Gerät kann die Ursache sein.

Sollte das Piepen nicht selbst beseitigt werden können, helfen wir auch schon mal gern der Oma und steigen für sie auf die Leiter. Auch hier gilt die Rufnummer 112.

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Was mache ich, wenn das Piepen aus der Nachbarwohnung kommt?

Auf jeden Fall sollte man beim Nachbarn länger klingeln. Wenn nicht geöffnet wird, ist die Feuerwehr zu rufen. Ratsam ist es auf uns zu warten und uns einzuweisen. Wir verschaffen uns dann mit Spezialwerkzeug den Zutritt zur Wohnung.

Viele scheuen aus Angst vor anfallenden Kosten den Griff zum Telefon. Was raten Sie unseren Mietern?

Die Angst ist unbegründet. Wer einen Notfall sieht oder einschätzt, ist laut Gesetz verpflichtet die Feuerwehr über den Notruf 112 oder die Polizei über den Notruf 110 zu benachrichtigen. Sicherheit geht in jedem Fall vor und es entstehen keine Kosten, die man selber zahlen muss. Anders bei vorsätzlicher Falschmeldung – hier wird derjenige zur Verantwortung gezogen.  

Die EWG Leuchte - Ein erhellender Tipp

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Um Täuschungsalarme durch Staub bei Baumaßnahmen bzw. Reinigungsarbeiten, Säge- und Schleifarbeiten zu verhindern, empfehlen wir den Abbau des Rauchwarnmelders bei Renovierungsarbeiten. Sie dürfen jedoch nicht länger als 14 Tage demontiert sein. Andernfalls meldet der Rauchwarnmelder aufgrund seiner integrierten Demontageerkennung automatisch eine Störung an den in diesem Fall kostenpflichtigen Kundendienst. Muss der Rauchwarnmelder wegen anstehender Renovierungsarbeiten doch einmal weichen, drehen Sie ihn mit der Hand gegen den Uhrzeigersinn und ziehen Sie ihn von der Montageplatte nach unten ab. Aber Achtung – die Montageplatte nicht demontieren! Bei Fehlalarmen durch verschmutzte Raucheindringöffnungen oder durch technischen Defekt am Gerät, wenden sich die Mieter der EWG an die kostenfreie Techem Hotline: 08002 001264.

Ursachen und Vorgehen bei Alarm/Signalmeldungen

Im Techem Download-Center

finden Sie die am häufigsten heruntergeladenen Unterlagen.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz brandenburgischer baukulturpreis 2011 -  Kategorie UMBAU
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