Gabriele Klar

Eine Frage der Ehre!

Gabriele Klar

Gabriele Klar

Gabriele Klar (61), Lehrerin – Für die gestandene Pädagogin am Oberstufenzentrum Eisenhüttenstadt ist es eine Sache des Vertrauens, die Interessen vieler Gleichgesinnter zu vertreten. Das sei keine Pflicht, sondern vielmehr eine Ehre, meint sie.

 

Als Lehrerin sind Sie doch bestimmt beruflich sehr stark eingebunden. Bleibt da überhaupt die Zeit für ein Ehrenamt?

G. K.: „Mein Grundsatz lautet: Wer nehmen will, muss auch geben. Und wer von einer starken Gemeinschaft partizipieren will, muss sie unterstützen. Da opfere ich gern die Zeit, um an den Sitzungen teilzunehmen.“

Wie bereiten Sie sich auf die Vertreterversammlungen vor?

G. K.: „Das ist gar nicht so schwer, wie es vielleicht scheint. Schließlich geht es um Belange, die meist unser tägliches Leben tangieren und uns daher sowieso beschäftigen. Der gewählte Vertreter hat allerdings den großen Vorteil, eher als andere und ausschließlich vom Vorstand, also aus verlässlicher Quelle, informiert zu werden. Es spricht auch nichts dagegen, sich mit anderen Vertretern auszutauschen.“

Werden Sie nach achtjähriger Amtszeit erneut als Vertreter zur Verfügung stehen?

G. K.: „Das ist für mich eine Frage der Ehre und des Vertrauens, das man mir entgegen bringt. In meinem Beruf halte ich die heranwachsende Generation auch zu solidarischem Handeln an; es tut gut zu erleben, dass Demokratie nicht nur Theorie ist, sondern auch in der Praxis gelebt werden kann.“